Neuigkeiten von den Wildkatzen in Butzbach

Die Butzbacher Wildkatze hat es im Dezember mal wieder in die Medien geschafft – z. B. bei der Hessenschau:

Grundlage der Berichterstattung ist die Pressemitteilung des BUND Landesverbands.

Sehr spannend sind die Erkenntnisse vom Wildkatzen-Monitoring Projekt! Der BUND Butzbach hat im Februar 2020 mit dem Aufstellen von Lockstöcken in den Butzbacher Wäldern und Feldgehölzen begonnen. Die gesammelten Proben wurden durch das Senckenberg Institut überprüft:
Es konnte erfreulicherweise – mittels Genanalysen, der an den Lockstäben gesammelten Haaren – nachgewiesen werden, dass hier vier Wildkatzen am Hausberg und im Griedeler Markwald leben.

Es sind zwei männliche und zwei weibliche Tiere. Das freut uns natürlich sehr!

Das Wildkatzen-Monitoring Projekt vom BUND Butzbach wird auch in diesem Jahr weitergeführt.

Auch wir können etwas dafür tun, dass es den Wildkatzen und den anderen heimischen Wildtieren gut geht. Zum Beispiel beim Autofahren Rücksicht auf Wildtiere nehmen, aufmerksam fahren und nicht zu schnell unterwegs sein, so dass man rechtzeitig die Tiere sieht und bremsen kann. Wildkatzen kreuzen die Straßen in der Dunkelheit, um von einem Wald zum nächsten zu wandern.

Die Vernetzung von Wäldern und Schaffung grüner Korridore schützt die Wildkatze und viele andere bedrohte Tier- und Pflanzenarten – Biotopvernetzung ist Artenschutz. Der Erhalt und die Erweiterung bereits bestehender Feldgehölze als sichere Wege, Lebensraum und Rückzugsort spielt hier eine große Rolle.

Ohne diese verbindenden Freiräume und deren Wege, besonders durch Feldgehölze, wird nicht nur den Wildkatzen, sondern vielen anderen Tieren der Zugang zu ihren Lebensräumen, zu Nahrungsquellen und Wasser abgeschnitten.